Demonstration der Jakobsleiter Röhre

Von einem Jakobsleiter spricht man, wenn zwischen zwei Drahtbögen, die zusammen ein "V" formen, ein Lichtbogen zündet. Durch die hohe Temperatur wird der Schlauch aus ionisierter Luft zwischen den Elektroden hochgetrieben. Dabei wird dieser immer länger, bis er schließlich abreißt und an der schmalsten Entfernung beider Drähte wieder zündet.
Die Jakobsleiter Röhre beruht auf dem selben Prinzip. Da aber im Inneren der Röhre ein geringer Druck herrscht, kann der schmalste Abstand der beiden Drähte vergrößert werden und es kommt trotzdem zum Zünden des Lichtbogens. Würde man eine gleiche Anordnung in normalen Druckverhältnissen betreiben, so wäre eine mehrfach höhere Spannung notwendig, um den Lichtbogen zu zünden.

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Die Bilder der Röhre in Betrieb: