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Experimente: Mensch als Stromleiter


ACHTUNG, dieses Experiment darf nicht nachgeahmt werden,
bei falscher Durchführung ist es lebensgefährlich!


Um eine im Betrieb befindliche Teslaspule bilden sich kräftige elektromagnetische Felder. Kommt eine Person in die Nähe der Spule, so stellt der Körper der Person im Zusammenspiel mit der Oberfläche der Teslaspule eine Kapazität dar. Dieser Kondensator ermöglicht einen Energie (Strom) Fluß durch den Körper der Person.

Mensch als Stromleiter

Hält man nun eine herkömmliche Glühlampe (z.B. 220V / 25W) in der Hand, so kann man diese zum Leuchten bringen. Man berührt dazu nur eine Elektrode der Glühlampe. Die zweite Elektrode wird mit einem Draht verbunden, welcher seinerseits bei hinreichender Länge als Kapazität gegen Erde wirkt und somit den (Wechsel) Stromkreis zur Teslaspule schließt.
Aber Vorsicht, denn der Draht sollte auf keinen Fall direkte Verbindung zur Erde erhalten, denn dies macht das Experiment lebensgefährlich!

Mensch als Stromleiter


Mensch als Stromleiter

Verbindet man das zweite Ende des Drahtes ebenfalls mit einer Glühlampe, deren zweite Elektrode wiederum von einer Person berührt wird, so leuchtet auch die zweite Glühbirne. Die zweite Person stellt dann die Kapazität zur Erde dar, welchen den Stromkreis schließt.



Dieses Experiment wurde ursprünglich von Nikola Tesla durchgeführt, um zu demonstrieren, dass Wechselstrom beim Durchfließen einer Person nicht zwangsweise dessen Leben auslöscht.
Dennoch, bei falscher Durchführung kann es zu Verbrennungen und lebensgefährlichen Stromschlägen kommen!