Go to: www.scheidig.de

Experimente mit der Influenzmaschine


ACHTUNG, Experimente mit Hochspannung sind gefährlich!


Die Influenzmaschine ist ein historisches Gerät zur Erzeugung von Hochspannung.
Hier einige Worte zum Funktionsprinzip
In der Vergangenheit wurde die Influenzmaschine nicht nur für allgemeine Versuche und Demonstrationen benutzt, sondern fand auch echte praktische Anwendung.
Eine dieser praktischen Anwendungen, war die Verwendung zur Erzeugung von Hochspannung zum Betrieb von Röntgenröhren.
(Siehe auch: Demonstration der Röntgenröhren)
Das Experiment "Influenzmaschine und Röntgenröhre" soll zeigen, dass es möglich ist, eine Röntgenröhre gewissermaßen von Hand zu betreiben.
Ein weiteres Experiment soll zeigen, dass die Spannung einer Influenzmaschine auch hoch genug ist, um allgemein Metallteile im Vakuum zum Strahlen zu bringen.
Also Achtung! Hochspannung und Vakuumröhren = Röntgenstrahlung = zweifach gefährlich!


Experiment: Influenzmaschine und Röntgenröhre

Ziel des Experimentes ist es, eine Röntgenröhre mittels Influenzmaschine zum Strahlen zu bringen.

Influenzmaschine und Röntgenröhre

Bei diesem Experiment wird eine Gasionenröntgenröhre an eine verhältnismäßig kleine Influenzmaschine angeschlossen. Die Influenzmaschine wird dabei mittels einer einfachen Handkurbel angetrieben. Ist die Drehzahl der Scheiben und damit die erzeugte Ladung und auch die Spannung hoch genug, zündet die Röntgenröhre. Die Reaktion des Geigerzählers zeigt, dass tatsächlich Röntgenstrahlung erzeugt wird.

Download Video (3 MByte).


Experiment: Influenzmaschine und Vakuumröhre (Senderöhre SRS326)

Dieses Experiment soll zeigen, dass Vakuumröhren bei Anlegen einer genügend hohen Spannung Röntgenstrahlung emittieren können und das selbst eine kleine Influenzmaschine dafür hinreichend ist.

Influenzmaschine und Vakuumröhre

Befinden sich zwei Elektroden in einem Vakuum, so kann bei genügend hoher Spannungsdifferenz auch durch pure Feldemission ein Stromfluss verursacht werden. Feldemission bezeichnet dabei den Austritt von Ladungsträgern aus der Oberfläche eines Leiters, hervorgerufen durch ein starkes elektrisches Feld. Die Kraft, die im elektrischen Feld beispielsweise auf die Elektronen eines Metalls wirkt, ist dann groß genug, um einige Elektronen aus der Oberfläche herauszureißen. Diese Elektronen werden dann im Feld weiter beschleunigt, bis sie mit hoher Geschwindigkeit auf die Gegenelektrode aufschlagen und dort Röntgenstrahlen erzeugen.
Als ein Beispiel für eine Vakuumröhre wird hier eine Senderöhre vom Typ SRS326 verwendet. Diese Röhre eignet sich gut für dieses Experiment, weil der Abstand der Anschlüsse groß genug ist, um einen äußeren Funkenüberschlag vorzubeugen. Schließt man diese Röhre an die Influenzmaschine an und nimmt diese in Betrieb, kommt es bald zur Emission von Röntgenstrahlung.
Neben dem einfachen Geigerzähler kommt zur quantitativen Erfassung ein weiteres Strahlenmessgerät zum Einsatz.
Die Anzeige des Strahlenmessgerätes steigt bis auf einen Wert von über 7 µSv/h. Dies entspricht etwa dem 40-50 fachen Wert der natürlichen Hintergrundstrahlung.

Download Video (5.7 MByte).


Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Influenzmaschine
.

http://www.hcrs.at/Influenzmaschine
.

http://homemade-electronics.com/Influenzmaschine
.

http://www.c-turbines.ch/Influenzmaschine
.